Wir sind ein Quartier, kein Autobahnzubringer!

Ursin Eberhard, Mitglied SP10

Die Westtangente (Rosengarten- und Bucheggstrasse) gehört mit rund 60 000 Fahrzeugen täglich seit Jahrzehnten zu den meistbefahrenen Verkehrsachsen in der Schweiz und spaltet unser Quartier. Die Folgen sind Lärm, Luftverschmutzung und eine eingeschränkte Lebensqualität für die Anwohner*innen. Die Lärmbelastung liegt über dem gesetzlich erlaubten Grenzwert.

Die SP10 organisierte am 10. September 2026 mit den Grünen, der IG Westtangente Plus, umverkehR, Pro Velo Zürich und weiteren Organisationen eine Kundgebung «Gegen die Blockade von städtischen Bestrebungen» auf der Rosengartenbrücke. Rund 200 Menschen nahmen an der Kundgebung teil. Die Forderung ist klar: Der Kanton muss endlich handeln! Seit sechs Jahren blockieren die verantwortlichen kantonalen Regierungsrät:innen Carmen Walker Späh und Mario Fehr die städtischen Bestrebungen zur Verbesserung der Situation am Rosengarten.

Verbesserungsansätze gibt es viele und sie wurden auch bereits evaluiert: Nur 28 Sekunden würde die Einführung von Tempo 30 und Übergänge für den Fuss- und Veloverkehr kosten, sagte unsere Kantonsrätin Renata Grünenfelder in ihrer Rede. 28 Sekunden für das Grundrecht aller Anwohner*innen auf körperliche Unversehrtheit und die Einhaltung der Lärmschutzbestimmungen. Deshalb fordern wir in einem offenen Brief die Verantwortlichen zum Handeln auf:

«Wir, darunter unzählige Menschen aus den betroffenen Kreisen 5, 6 und 10, fordern Sie auf, die zum Lärmschutz und zur Verkehrssicherheit nötigen Massnahmen an der Westtangente und an den anderen lärmbelasteten Strassen endlich zu genehmigen.»

Unterschreibe jetzt den offenen Brief und teile ihn mit deinem Umfeld: www.rosengarten-brief.ch

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